Ablenkungsmanöver
Es ist so sicher wie der Sonnenaufgang, das Amen im Gebet und die Dummheit von Paris Hilton : Sobald ich mich zu einer Arbeit setzte, fallen mit 10.000 (mindestens!) Dinge ein und auf, die grad in dem Moment viel wichtiger sind und auf keinen Fall auch nur um eine Minute verschoben werden können. Da fällt mir plötzlich auf, dass das Regal, dass ich vor 2 Wochen geordnet hab, schon wieder ganz fürchterlich ausschaut und dass ich das im Moment (und NUR jetzt, wo eigentlich wichtigeres zu tun wäre) in meinem Augenwinkel gar nicht ertrage.
Achja… und eigentlich könnt ich schnell Wäsche waschen und Fenster putzen und Müll entsorgen und Papiere ordnen und kochen sollte ich auch irgendwann… warum also nicht jetzt. …und ich wollte doch noch, und ich sollte doch noch, und wenn ich schon dabei bin könne ich doch gleich, und und und… hach… furchtbar! -und dann is es Abend. Und dann hab ich so überhaupt keine Lust mehr, aber die Arbeit wartet. Die hat eine unfassbare Geduld diese Arbeit. ^^
Und dann sind noch diese, eigentlich nervtötenden und völlig sinnlosen, Gänge zum Kühlschrank. Alle 5 Minuten mach ich die Tür auf, aber es hat sich nichts geändert! Hm… vielleicht warte ich darauf dass der fertig gebratene Truthahn (mit Gabel oben drauf) drinn steht und nur darauf wartet das ich die Tür aufmachen. (Ja- so wirds sein, denke ich^^)
Naja… die Arbeit wartet…jetzt wird geackert und dann hab ich das hinter mir… immer diese Ablenkungsmanöver… hm… Ablenkungsmanöver… Ablenkungsmanöver… das wär ein cooler Titel für einen neuen Blogeintrag- und jetzt sitz ich da und blogge vor mich hin. (Mit Amy MacDonald im Ohr). Und hinter dem Browser… warten meine Scribbles auf mich… .
Hört Hört, bei mir ist es nicht anders, besonders wenn es um Sachen fürs Studium geht. Bei mir sind es aber nicht die Gänge zum Kühlschrank sondern eher die Gänge zur Kaffeemaschine.
Warum kommt mir das bekannt vor? :/